Sonntag, 22. August 2010

USA - Samstags an der Wallstreet oder stille Wasser sind tief und schmutzig!

Heute kämpften wir uns durch die Fluten (oder was davon grad übrig ist) des Virgin Rivers zu den Narrows (an der engsten Stelle auch Wallstreet genannt).


Mit einem Auge immer den Blick durch den Felsspalt gen Himmel, denn wenn die Springflut nach einem Gewitterguß einsetzt, hat man nicht viele Chancen dieser zu entkommen, erst recht nicht bei 5 Meilen Rückweg. Aber um sowas scheren sich 90% der Touristen nicht. Die spazieren munter ohne Karte und Verpflegung, barfuß oder in Sandalen und in Jeans ohne Nässeschutz für die Elektronik ins Flußtal hinein...und die meisten wohl auch wieder zurück (mit dann meist nasser Cam).
Und seit dieser Tour können wir auch den Spruch zum stillen Wasser nachvollziehen. Wir haben einige bis zum Hals baden gehen sehen, obwohl eigentlich kaum die Badehose hätte nass werden müssen *hihi*.
Seit dem wir in Richtung Grand Canyon aufgebrochen sind, haben wir übrigens kein Telefonnetz mehr, auch kein Roaming (jetzt schon 5 Tage lang). Nicht schlimm, aber erstaunlich für ein Land in dem es in den entlegensten Gegenden einen kostenlosen Inter-Hotspot gibt. Im Canyon des Zion-Nationalpark gibt es dazu keinerlei Satellitensignal, sodaß wir nicht mal unsere Strecke aufnehmen konnten - ganz zu schweigen davon, wenn hier wirklich mal jemandem was passiert. But hey, that is what they(we) call adventure!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen